Betrug bei McLaren ?

Er hätte den Grand Prix am Sonntag in Monaco nämlich durchaus gewinnen können. Offensichtlich sollte er aber Fernando Alonso den Vortritt lassen. Eigentlich hatte Hamilton für 5 Runden mehr Sprit an Bord als Alonso, dennoch holte man ihn 2 Runden früher rein zum Tanken, so dass er knapp hinter Alonso wieder rauskam. Wäre er 2 Runden länger gefahren, wäre er relativ sicher vor Alonso gewesen nach dem Boxenstopp.
Aber auch zum Schluss des Rennens konnte Hamilton den kleinen Vorsprung auf Alonso einholen, machte allerdings dann keinen Druck mehr auf ihn. Auch wenn das Überholen in Monaco nicht einfach ist, wirkt das Zurückstecken schon mehr als Stallregie zumal Hamilton den Sieg gerne eingefahren hätte. Er war enttäuscht über den Ausgang.
Ron Dennis hat mehrere Aussagen getroffen, die eine Stallregie und damit manipuliertes Ergebnis wahrscheinlich klingen lassen:
"In diesem Rennen geht es für die Fahrer nur darum, wirklich schnell zu fahren und uns die Möglichkeit zu geben, den Ausgang zu bestimmen - und das ist mein Job."
"Ich mag es nicht, Fahrer einzubremsen und sie zu frustrieren, weil ich ein absoluter Racer bin, aber so muss man in Monaco agieren, wenn man gewinnen will, und dafür werde ich mich nicht entschuldigen."
"Es wird Zeiten und Strecken geben, auf denen sie frei fahren dürfen, aber nicht hier."
Die FIA Kommission zur Überwachung der sportlichen Regeln hat heute mittag eine Untersuchung des Vorgangs angekündigt. Nicht nur bei den Fans stieß das Ergebnis auf Unmut. Auch Lewis Hamilton selbst verstand nicht, wieso er früher in die Box gerufen wurde. Angeblich hatten die Mechaniker ihn vor einem möglichen Einsatz des Safetycars früher in die Box beordert - rein aus taktischen Gründen wie es hieß. ;-)
xkarl - 28. Mai, 18:00
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